Tierisches / Animal Update

Hier noch einige Tierfotos, die meisten hat Karsten mit seiner guten Bridge Kamera gemacht. Sorry, Hundebabys sind nicht im Angebot 😉

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Here some photos of animals we encountered. Most of them are from Karsten, who had the best telephoto lens. Sorry, no puppy-dogs 😉

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Papageientaucher / Puffin
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kurzbeinige Svalbard Rentiere / short-legged Svalbard Reindeer
junges Walroß / juvenile walrus
03.08.2018 19-34-15
Papa Walroß / adult walrus

 

24.08.2018 21-15-46

24.08.2018 20-33-12
neugieriger Polarfuchs / curious fox
18.08.2018 01-21-40
nächtlicher Besucher / nocturnal passerby

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09.08.2018 16-25-29
Bartrobbe (die wohlschmeckendste aller Robben) / (good tasting) bearded seal
seals (Mittel)
Seehunde in typischer Pose / Common seals in typical, comma shaped posture
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Abschlußbericht / final report

03.08.2018 12-44-3905.08.2018 15-07-4609.08.2018 17-37-2209.08.2018 15-11-1511.08.2018 15-46-0311.08.2018 15-18-1915.08.2018 13-35-3117.08.2018 22-03-0321.08.2018 11-01-1422.08.2018 11-53-3524.08.2018 16-45-29doppleter Surf

Unsere Rückkehr aus Spitzbergen liegt nun eine Woche zurück…

…und einige Dinge sind jetzt anders.

Der flüchtige Blick nach links und rechts kann entfallen.

Wenn wir die letzten Wochen nachts aufstanden, um das Zelt oder die kleine Trapperhütte mal zu verlassen, war der Rundumblick in Fleisch und Blut übergegangen.

Gut, keine weißen Punkte, die sich bewegen, alles sicher.

Dafür gibt es jetzt, im Land der untergehenden Sonne, wieder Dunkelheit. Die kannten wir einen ganzen Monat lang nicht. Bei klarem Himmel waren die Nächte kaum von den Tagen zu unterscheiden. Oft haben wir den endlosen Tag genutzt, um bei günstigen Windverhältnissen auch mal erst spät abends aufzubrechen und bis weit in den Morgen hinein zu paddeln. Dann errichteten wir das Camp, setzten Wasser für unser liebgewordenes Ankunftssüppchen auf, dem dann später Nudeln oder Körner folgten, und die erste Wache begann ihren Dienst vielleicht erst dann, wenn in Deutschland schon wieder aufgestanden wurde.

Die Welt drängt nun wieder mit all ihrer Lautstärke, ihren überflüssigen Informationen und notwendigen Entscheidungen auf uns ein. In Svalbard herrschte eine Stille vor, die nur von Wind und Wellen, von Möwenrufen und „Eismusik“ unterbrochen wurde. Ja, Eisberge und Gletscher machen Musik: Wellen klatschen laut von unten gegen ausgespülte Hohlräume, kleinere Eisstücke rumpeln beim Überfahren gegen den Bootskörper, Spannungen im Gletscher entladen sich mit lautem Knall, Schmelzwasserflüsse ergießen sich gurgelnd ins Meer und jahrhundertealte Luftblasen platzen mit leisem Prickeln beim Schmelzen der Eisberge, deren wundervoll bizarre Formen uns stets aufs neue verzückten.

Svalbard ist ein Land der Berge und der Gletscher. Von beiden gibt es ziemlich viele aber alle sind verschieden und wir haben uns bis zum Schluss nicht satt gesehen an Gletschern, die sich oftmals düster zwischen wolkenverhangenen Gipfeln herab zum Meer winden. Auf die Frage, wie viele Gletscher man gesehen und fotografiert haben sollte, gibt Karsten dieselbe Antwort wie auf die Frage, wie viele Kajaks man denn nun wirklich benötigt: „Einen noch!“

Viele unserer Tage in diesem rauen Land waren wie Sammlungen kleiner Schätze.

Wie zum Beispiel ein Tag im Südwesten, den wir mit einer Inspektion des unserem Camp genau gegenüber liegenden Dahls-Gletscher begannen, der uns bei einer Anlandung die erste frische Eisbärspur bescherte und an dem wir beim Runden eines Kaps dann einen Wal sahen, der sich kurz darauf als ziemlich gewaltiges und äußerst neugieriges Walross entpuppte. Vor Walrossen hatten wir wegen ihrer Unberechenbarkeit bis zuletzt mehr Respekt als vor Bären.

Ein anderer Tag an der Nordwestküste wird uns allen als „der Herr der Ringe“ Tag in Erinnerung bleiben wird. Auf einer Strecke von über 40km waren sieben ins Meer mündende Gletscher zu passieren, die durch schmale aber sehr steile schwarze Felstürme unterbrochen wurden. Bei bleigrauem Himmel, einem 3er Wind aus SW und teils über einem Meter See paddeln wir entlang von Bergspitzen, die ab einer Höhe von ca. 150m durch dichte Wolken abrupt abgeschnitten werden. Hoch über uns kreisen Möwen, die an den fast senkrechten Felsen ihre Nistplätze haben. Landschaft, See und Wetter passten ihrer Düsterkeit gut zusammen; bei Sonne und Kaiserwetter wäre diese Passage wohl längst nicht so eindrucksvoll gewesen.

An diesem Tag waren wir nur noch zu dritt. Markus, der Spaßmacher im Team und derjenige von uns mit der größten arktischen Erfahrung, war gerade auf dem Heimweg. Seine Abreise, bedingt durch eine schwere Infektion, war eine traurige Zäsur, die unseren weiteren Tourenverlauf zunächst in Frage stellte. Konnten wir die Expedition ohne ihn wie geplant fortsetzen? Immerhin schien uns eine umschichtige Nachtwache mit nur drei Leuten schwierig.

Besonders Klaus, der noch über keine Erfahrungen auf Touren dieser Art verfügte, war sich unsicher. Gemeinsam diskutieren wir in der kleinen Forschersiedlung Ny Alesund die möglichen Alternativen und entschieden uns für eine Weiterfahrt wie geplant. Die Nachtwachen würden wir künftig im Zyklus 2×1,5h pro Mann halten, was jedem sechs Stunden Schlaf erlauben würde.

Nachdem die letzte Zweifel ausgeräumt waren, konnte unser kleines Dreierteam nichts mehr aufhalten! Die Arbeiten im Camp wurden schnell immer eingespielter, Entscheidungen waren stets schnell und einstimmig gefällt, Paddel- und Packtempo sowie Ausdauer passten perfekt zusammen und beim gemeinsamen Essen ließen wir die Tage zusammen nochmals schwärmend Revue passieren. Festhalten tat jeder die Erlebnisse dann nachts, in den lieb gewordenen privaten Stunden der Eisbär-Wachen.

Es sollte Sturmtage für uns geben, wie den im Wijdefjord, an dem wir bei einem auf 6+ auffrischenden Wind über 2m hohe, Ehrfurcht gebietende achterliche Wellen abritten und auch Tage, an denen das Meer so glatt wie Öl war. Im äußersten Nordwesten, nahe des 80ten Breitengrades, hatten wir so einen: Die spiegelglatte See schien durch die letzten steilen Inseln vor dem Nordpol, die genau auf dem Horizont lagen, hinab zu fallen. Die Illusion der Erde als Scheibe war an diesem magischen Ort perfekt.

Auf dem Meer gaben uns jeden Tag die Vögel das Geleit. Lustige Papageientaucher, deren hektischen Geflatter an eine Fledermaus erinnerte, grazile schwarze Gryllteisten mit ihrem markanten weißen Flügel-Fleck und den Oberflächeneffekt ausnutzende Möwen, die dicht über dem Wasser oft solange genau auf uns zu flogen, bis ihr Gesicht aus drei schwarzen Punkten uns so nah war, dass wir uns fragten, ob sie wohl noch rechtzeitig würden abdrehen können.

Die Querung des Gletschers war dann die mit Spannung erwartete letzte Nagelprobe.

Wir wussten nicht, ob sie jemals mit Kajaks gemacht worden war, weswegen ein gutes Quäntchen Ungewissheit in dieser Aktion lag.

Einmal auf dem Eis, hatten wir bald heraus, wie man ein auf der Seite auf einem Eisrücken liegendes Boote wieder aufrichten und wie man es mit Schwung so über eine Spalte oder einen Gletscherbach ziehen konnte, dass es nicht hinein rutschte.

Von der Bergspitze inmitten des Gletscher suchten wir am Ende des ersten Tages, während dem wir unsere 70kg schweren Boote über zuweilen sehr unebenes und entsprechend mühsam zu passierendes Eis gezogen hatten, die beste Passage durch Spaltengewirre für den zweiten Tag.

Svalbard hat uns eine unglaublich abwechslungsreiche Tour geschenkt, die wir mit Freunden begonnen und beendet haben und von der jeder von uns unvergessliche Erlebnisse im Gepäck hat. In den nächsten Monaten wollen wir das umfangreiche Foto- und Filmmaterial zu einem Vortrag verdichten, mit dem wir Euch gerne mit auf die Reise nehmen möchten.

Wir danken Christian Dingenotto, für zuverlässige Wetterberichte und Blog, Rolf Stange für die Ausbringung des Depots und unseren Partnerinnen dafür, dass sie uns haben ziehen lassen.

Da die InReach Karte mit unseren Etappen nicht dauerhaft gespeichert bleibt, hier ein permanenter link: https://drive.google.com/open?id=1pYBa30hNBObTPfcIFwXdc5CTb5hgeRfT&usp=sharing

Übrigens: Wir haben den Blog inzwischen mit einigen Fotos ausgestattet. Es lohnt sich also noch mal herunter zu scrollen!

 

One week ago we returned from Svalbard…

… and some things are different now.

The quick glimpse to left and right is no longer necessary.

When we left the tent or a hunter’s hut in the night in the last weeks in order to obey a call of nature, a 360° scan of the surrounding became a familiar habit.  Ok, no white moving spots, all safe.

Now, back in the land of the disappearing sun, we have darkness again. We didn’t have this for a whole month. At days with a clear sky, nights were bright as days and there was hardly a difference between noon and midnight. We often made use of the never ending daylight and started with a ceasing wind in the late evening, paddling until early morning. We then pitched the tent and lit the stove for our much-loved cup of arrival soup. That was later followed by pasta or grains and the first watch went on duty maybe only at a time, when people at home in Germany stood up.

The world obtrudes us again with all its noise, superfluous information and inevitable decisions. In Svalbard, there had been silence that was only interrupted by wind and waves, the croaking of seagulls and the music of the ice. Yes, icebergs and glaciers do have a sound: Waves are clutching against hollowed bottoms, crushed ice lazily rumbled against our kayak’s hulls, tensions in glaciers are discharged with loud bangs, melt water streams gurgle into the sea and centennial old air bubbles that burst with miniscule prickles. Icebergs always enchanted our eyes with their sheer, bizarre beauty and sometimes, when they are older, fragile transparancy.

Svalbard is a land of mountains and glaciers. There is a multitude of both but all are in a way different and until the end of the trip we could not get enough of staring at glaciers, that usually wound from cloud covered cliffs down into the sea. Karsten’s reply to the question, how many glaciers one should have seen and photographed was the same as to the one how many kayaks one really needs: „one more“!

Our days in this harsh landscape were like collections of jewels.

Like for example a day in the south-west, that started with a thorough water side inspection of the Dahl glacier-front directly opposing our camp, that continued with the first fresh tracks of a polar bear and during which we were confronted with a fairly massive and curious walrus after rounding a cape later. Due to their incalculable appearance, we had more respect of walruses then of polar bears.

Another day on the north west coast will stick as „the Lord of the Rings“ day forever in our minds. On a stretch of more then 40 km, seven glaciers flowed into the sea with black, steep and repelling cliffs separating them. With a dark grey sky, a 3 Beaufort wind from SW and almost one meter waves, we paddled along peaks that were cut off by thick clouds above a height of 150 meters. Seagulls that nested in the almost vertical cliffs circled high above us. Landscape, sea and weather fitted well together in a gloomy atmosphere. This stretch would probably had been less impressive during a sunny calm day.

On that day, our team had already been reduced to three. Markus, who always had a cheerful remark on his lips and the one of us with the most extensive arctic experience was then just on his way home. His departure, caused by a serious infection, meant a sad caesura to us, that threatened the further course of our trip. Could we continue the expedition without him as planned? Keeping night watches with three persons would be difficult. Especially Klaus, who had no experiences with trips of this calibre, felt uneasy. We discussed the various options in the small settlement of Ny Alesund and opted for the continuation of the trip in the same manner. Night watches would be held in two cycles of 1.5h each, which would allow for 6h of sleep.

After the last doubts had been ruled out, nothing could stop our small team now.

Tasks in camp got more and more well rehearsed, decisions were made quickly and jointly, paddling and packing pace as well as endurance fitted very well together and during our meals we discussed the highlights of the day. Everyone summarized the daily events in a diary during the private hours of ones night watches.

There should be storm day for us, like the one in Wijdefjord where we ran before a 6+ Beaufort wind with 2 meter high, awe inspiring waves as well as days with a sea as smooth as oil. In the far north west, close to 80° north we had one of them: The ocean seemed to fall down behind the last steep islands before the north pole, that lay directly on the horizon. The illusion of the earth as a flat disk was perfect at this magical place.

At sea, birds were our constant companions. Funny puffins, fluttering hectically like bats,  black guillemots with their dominant white wing spots, and seagulls, cruising close above the sea, making use of the surface effect. They often approached us so directly and closely that we wondered if they would still be able to branch off or crash into us.

The crossing of the glacier stated an acid test that we awaited with high tension. We were not aware of anyone who had ever done this with kayaks. Accordingly, besides all information that we could gather beforehand, there was quite some amount of uncertainty left in this crucial point of our plan.

On the ice, we soon learned how to upright the kayak when it lay on the side of a glacier bump and how to pull it with high momentum over a crevasse or melt water stream.

From the top of a mountain in midst of the glacier that we climbed on the first ice evening, we surveyed with binoculars how to best pass the bumpy and craggy surface with our 70kg kayaks on the following day.

Svalbard has presented us with an extremely diversified tour that we started and ended as friends. Every one carried home an abundance of impressions and we will sort photos and videos in the next months and condense them to a presentation, with which we want to take you with us on this outstanding journey.

We thank Christian Dingenotto for dependable daily weather reports and the blog, Rolf Stange for bringing out our depot and our partners, that they had let us go.

As the InReach map of our camps will not be stored permanently, here a permant link:https://drive.google.com/open?id=1pYBa30hNBObTPfcIFwXdc5CTb5hgeRfT&usp=sharing

By the way: In the meantime we have furnished the blog with some photos, so you might want to scroll down through it once more.

 

 

 

 

Wetoffice – Hinter dem Bildschirm / Behind the screen

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Während die „Jungs“ gerade im Flieger nach Hause sitzen und die nächsten Tage bestimmt viele tolle Geschichten und Bilder posten, nutze ich (Christian) den „Leerlauf“ für etwas Hintergründe, die hoffentlich etwas interessant für Euch sind. In den vergangenen Wochen war ich Anlaufstelle für das Team im „Wetoffice“.

Meist suchte ich in der Mittagspause die Wetterdaten für die nächsten zwei Tage raus, übertrug sie in ein sendebares Format und schickten sie über ein web-interface an das Team, so dass sie abends oder nachts wenn sie ankamen frisches Wetter hatten.

Irgendwann klingelte nachts mein Handy (wenn ich es nicht mal wieder vergessen hatte stumm zu stellen …) und Steffen oder Markus sprachen mir den Blogtext auf die Mailbox. Meist abends oder in der Mittagspause tippte ich den Text dann ab und stellte ihn dann in den Blog. Alles in allem war ich schon damit eine Stunde am Tag beschäftigt, aber näher dran kann man nicht sein. Für diejenigen die sich fragen was ich jetzt mir der zusätzlichen Zeit mache: ich gehe selbst paddeln…

So das war dann auch mein letzter Post, danke dass Ihr Euch so regelmäßig reingeklickt habt, hoffe Ihr seht mir meine mitunter etwas holprigen Übersetzungen nach. Demnächst dann frische und original Nachrichten von den „Svalbard Boys“ 😉

The „Boyz“ are on their plane home and will definitely post more stories and pictures from their fascinating trip. So perhaps time to use the „gap“ for some background stories from the „wetoffice“ hopefully a bit interesting. In the last weeks I (Christian) was central contact point for the team. A role we nicknamed Wetoffice:

Mostly during lunchbreak I checked the forecast transferred them into sendable format and sent it via a web portal on their satellite phone. So that they would have on arriving in the evening or at night a fresh weatherforcast.

Mostly in the middle of the night my mobile used to ring (whenever I forgot to put it into a mute mode) and Steffen oder Markus spoke the text for the blog on the mailbox. Mostly in the evenings I wrote it down, translated it into English and published everything on the blog. All in all about an hour´s work every day. However the best way to be as close as possible while sitting at home. For those who wonder what I will do with the spare time now – I will go paddling myself. So this is it. Thanks for „clicking-in“ regularly and apologies for my sometimes a bit „Germish“ translations.

Fresh and original news from the „Svalbard Boys“ will be coming soon.  

 

Erste Bilder der letzten Tage/ Last days´s first pic´s

Steffen hat mir (Christian) von Longyearbyen aus schon erste Bilder der letzten paar Tage der Tour geschickt. Hier für ganz Neugierige erste Eindrücke.

Steffen sent me (Christian) from Longyearbyen some first pictures of their last days on the trip. A sneak preview for the nosy ones 😉

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Icy impressions

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„Animal“ Paws


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Wildlife

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tow …

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… tow …

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… and carry on

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„like a bridge over muddy water …“

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the saltwater walkers

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„walk on the wild side …“

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„huzzle and buzzle“ of Pyramiden

26.08.2018: Wir sind zurück / We are back

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Wir haben den Kreis geschlossen und sind zurück auf dem Zeltplatz in Longyearbyen. Ein längerer Abschluss-Bericht folgt in Kürze.

Liebe Grüße Karsten, Klaus und Steffen.

 

We closed the circle and are back on the campsite of Longyearbyen. An extensive final report of the trip is going to follow soon.

All the best Karsten, Klaus and Steffen.

25.05.2018: Zeitsprung nach Pyramiden / Pyramiden Timelapse

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Um aus der verschlickten Bucht frei zu kommen, haben wir die Boote bei Hochwasser durch seichte Priele getreidelt und dann noch eine Strecke durchs Wasser gezogen, was von weitem so aussah, als ob wir übers Wasser gingen.

Nach kurzer Fahrt über den Fjord erreichten wir dann die aufgegebene russische Bergwerkstadt Pyramiden.
Sie besteht aus inzwischen völlig verfallenen Industrieruinen, hat aber auch ein Hotel mit Bar aus den 60ern im Originalzustand, in der für Touristen aus Longyearbyen russisches Ambiente zelebriert wird. Wir konnten dort den kalten Wind mal ausblenden und genossen in warmer Umgebung, Borscht-Suppe, russisches Bier und Vodka.

Auf der Weiterfahrt brechen einige Abendsonnenstrahlen durch die tief seit Tagen tief hängende Wolkendecke und setzt wunderbare Farbakzente. Wehmütig denken wir daran, dass unsere Reise in dieser einzigartigen hocharktischen Welt nun bald zu Ende ist.

Unser rotes Zelt schlagen wir in einer Bucht auf, in der bereits einige Studenten campieren und teilen uns die Wache mit Ihnen.

Morgen dann der Sprung über den Eisfjord … dann zurück nach Longyearbyen

 

In order to leave the silted bay we towed the boats at high tide through shallow trenches and water areas. I must have looked from far as if we were walking on Water. After a short trip across the fjord we reached the abandoned russian miners´s town Pyramiden.

The old miner´s town consists of in the meantime completely „dissolved“ mining buildings. However there still is a Hotel and a bar in original 60ies stay and contemporary Russian flair of that time, especially prepared for celebrating Russian style for tourists from Longyearbyen. While outside a cold wind was blowing we could enjoy there Borscht-Soup, Russian beer and Vodka.

On continuing our trip we could see some sun beams breaking through the low hanging clowds „painting“ wonderful colours. We were wistfully thinking that our trip through this arctic world would soon end.

We are pitching our red tent in a bay beside a student´s camp so that we could share the polar bear watch with them.

Tomorrow we will be crossing the Icefjord back to Longyearbyen.

24.08.2018: Gepäckträger /The “Svalbard-Sherpas“

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Heute haben wir die Boote und die restliche Ausrüstung, komplett etwa 70 kg pro Mann, mit Kraxen-Rucksäcken vom Gletschersee 4 km zum Meer getragen. Für die Distanz mussten wir dreimal gehen, waren also 20km unterwegs.

… (leider am Telefon nicht mehr verständlich)

Leider ist die Bucht, an der wir gelandet sind, verlandet – Paddeln ist nicht möglich.

Nun warten wir bis der Ananas-Vanille-Pudding den Tausendsassa Karsten gekocht hat, fest wird. Und sinnen über eine Lösung für dieses Problem.

Eins ist sicher: uns wird etwas einfallen.

Today we carried the rest of the gear (altogether 70 kg per person) with Kraxen backpacks  from the glacier lake 4km down to the sea. We had to walk the distance three times which meant 20 km “on the road”.

… (not unterstandable on the mailbox).

The bay we reached is silted – paddling is not possible. Now we are waiting for the pineapple-vanilla-pudding which has been cooked by kitchen magician Karsten to get solid. And we are thinking about how to solve the issue.

However, we are sure: we will find a solution.